Aus etwas altem und verlassenen, etwas neues kreatives zu schaffen – das ist das Ziel in der Vollbrachtstraße 12. In einem leerstehenden Gebäude soll dort in Zusammenarbeit mit Plattform e.V. in den nächsten Jahren Raum für Soziokultur entstehen.
Johanna, Milan, Bosse, Silja, Michelle, Reka und Osama haben in diesem Semester damit begonnen, diese Idee umzusetzen. Sie haben Räume entrümpelt, Schrott weggebracht, damit begonnen Möbel zu bauen und Kennenlernfeste veranstaltet.
Damit Leute das Projekt kennenlernen haben die Studierenden einen Tag der Offenen Tür und einen Bingo Nachmittag veranstaltet. „Das Interesse am Tag der Offenen Tür war sehr groß, viele Leute haben sich das Haus angeschaut“, erzählt Bosse. Milan war auch sehr zufrieden mit dem Tag. „Da konnten wir zeigen, was wir in diesem Semester geschafft haben“, erklärt er.
Neue Projekte in Gang zu bringen ist nicht immer einfach, manches funktioniert nicht auf Anhieb. So musste die Gruppe auch einige Enttäuschungen hinnehmen und feststellen, dass auch Veranstaltungen in die sie viel Zeit und Liebe investiert hatte nur eine geringe Resonanz hatten. 
Trotz und vielleicht auch gerade wegen der kleinen Schwierigkeiten, sind die Studierenden sehr zufrieden damit, was sie in diesem Semester geschafft haben. Einige der Räume sind jetzt ausgeräumt, es gibt schon ein paar Möbel. Trotzdem bleibt noch viel zu tun. „Das Projekt steht noch ganz am Anfang, es wird noch ein paar Jahre dauern, bis es Früchte trägt“, erklärt Johanna.

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